Online-Talk zum Krisenmanagement

Krisenmanagement – Das Verhältnis von Wissenschaft und Politik

Veranstaltungsreihe | Plurale Ökonomik: Lektionen aus Corona

Ein Online-Gespräch mit…

  • TBA, nähere Infos folgen demnächst
  • TBA, nähere Infos folgen demnächst

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich, da das Teilnahmekontingent begrenzt ist. Der Zugangslink wird gemailt. Einlass ab 17:50 Uhr. Teilnehmende benötigen lediglich einen Computer/Smartphone mit Internetzugang. Mikro und Kamera sind nicht erforderlich. Diskussionsbeiträge und Fragen können über eine Chatfunktion schriftlich geäußert werden. Die Moderation wird diese ggf. direkt ins Livegespräch einbringen. Zum Facebook-Event (folgt noch!).


Die Online-Veranstaltungsreihe erfolgt im Nachgang zur Online-Diskussion am 08. Mai 2020 “Plurale Ökonomik: Geld oder Leben – Wissenschaftliche Gedanken zur Corona-Krise” sowie in Hinführung auf unsere Präsenzveranstaltung am 20. November 2020 mit Workshops zu “Perspektiven einer pluralen Ökonomik” sowie der Abendveranstaltung “Imagination und Zukunftsgestaltung. Die Rolle der Ökonomie” in der Jugendkirche Hannover.

Online-Talk zur Globalisierung

Globalisierung – Zwischen Abschottung und Kooperation

Veranstaltungsreihe | Plurale Ökonomik: Lektionen aus Corona

Die Coronakrise hat die Verbindung zur Welt zweifach als Risiko beschrieben. Einerseits als Infektionsrisiko, andererseits als Wirtschaftsrisiko durch gestörte Ex- und/oder Importmärkte.

Eine bessere Beherrschung dieser Risiken kann nicht durch eine nationale Abschottung erfolgen. Einerseits, weil auch geschlossene Grenzen nicht wirklich vor Ansteckung schützen. Und andererseits, weil die globale Verflechtung der Welt uns die Welt als Einheit präsentiert, die sie ist. Die globale Suche nach einem Impfstoff zeigt das positive Potential der Mobilisierung des weltweiten Know hows. Auch das Kennenlernen der „Anderen“ durch Kultur, Wissenschaft, Arbeit, Handel und Finanz kann uns näher zusammenbringen. Doch dies erfordert auch Gestaltung dieser Beziehungen, die über das Recht des Stärkeren oder eine Anarchie des billigsten Preises hinausgeht.

Wir wollen die Ambivalenz internationaler Beziehungen zwischen negativer Abhängigkeit und Verletzbarkeit und positiver Vielfalt und Freiheit diskutieren. Im Fokus unserer Diskussion steht der Warenhandel und die Fragwürdigkeit des liberalen Freihandelsdogmas.

Ein Online-Gespräch mit…

  • Dr. Reinhard Schumacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Potsdam. Er beschäftigt sich mit Handelstheorie, Internationaler Politischer Ökonomie, Entwicklungsökonomie und Ökonomischer Ideengeschichte. Er ist Mitbegründer des Podcasts Ceteris Never Paribus und der Initiative Diversifying and Decolonising Economics. In der Globalisierungsdebatte interessieren ihn besonders die Politische Ökonomie der (De)Globalisierung und die Verbindung von Handel und Entwicklung.
  • Torsten Windels ist selbständiger Ökonom in Hannover. Bis Mitte 2018 war er Chefvolkswirt der NORD/LB in Hannover (seit 2007) und dort mit der Analyse verschiedenster Fragen der monetären, globalen und regionalen Ökonomie befasst. Heute verfasst er Stellungnahmen zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen im Eigenformat (z.B. Investitionsschwäche, Schuldenbremse, Corona). Seit Anfang 2019 koordiniert er die Regionalgruppe Nord der Keynes-Gesellschaft, ist seit Mitte 2020 im Vorstand des Monetären Workshops und Mitglied der Initiative Niedersächsischer Ethikrat.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich, da das Teilnahmekontingent begrenzt ist. Der Zugangslink wird gemailt. Einlass ab 17:50 Uhr. Teilnehmende benötigen lediglich einen Computer/Smartphone mit Internetzugang. Mikro und Kamera sind nicht erforderlich. Diskussionsbeiträge und Fragen können über eine Chatfunktion schriftlich geäußert werden. Die Moderation wird diese ggf. direkt ins Livegespräch einbringen. Zum Facebook-Event.


Die Online-Veranstaltungsreihe erfolgt im Nachgang zur Online-Diskussion am 08. Mai 2020 “Plurale Ökonomik: Geld oder Leben – Wissenschaftliche Gedanken zur Corona-Krise” sowie in Hinführung auf unsere Präsenzveranstaltung am 20. November 2020 mit Workshops zu “Perspektiven einer pluralen Ökonomik” sowie der Abendveranstaltung “Imagination und Zukunftsgestaltung. Die Rolle der Ökonomie” in der Jugendkirche Hannover.

Weitere Termine der Online-Gesprächsreihe:

Online-Talk zur Klimakrise

Klimakrise – Kick-off für eine neue Wirtschaft?

Veranstaltungsreihe | Plurale Ökonomik: Lektionen aus Corona

Ein Online-Gespräch mit…

  • Franziska M. Hoffart ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Makroökonomik der Ruhr-Universität Bochum sowie Referentin für Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit bei der GLS Bank. Aus einer komplexitätsökonomischen Perspektive untersucht Sie die low-carbon Transformation des Energiesektor um zukunftsrobuste, realitätsnahe Empfehlungen abzuleiten. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Rolle und Verantwortung von Wissenschaftler*innen bei der Bekämpfung von Klimawandel und engagiert sich bei den Scientists4Future. Sie fragt sich wie ein globales Umdenken hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweisen, die eine lebenswerte emissionsarmen Zukunft ermöglicht, angestoßen werden kann.
  • Corinna Dengler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ökonomie und Gender der Universität Vechta. Sie beschäftigt sich an der Schnittstelle von Feministischer Ökonomie und Ökologischer Ökonomie mit kritisch-feministischen Perspektiven auf den Degrowth-Diskurs und setzt sich auch in aktivistischen Zusammenhängen für Fragen der Umwelt- und Geschlechtergerechtigkeit ein. In der Globalisierung-Debatte treibt sie insbesondere die Frage nach einer solidarischen und dekolonialen Wirtschaftsweise um, die es schafft, die derzeitig vorherrschende ‘imperiale Lebensweise’ zu überwinden.

Die Coronakrise brach unerwartet aus. Innerhalb kürzester Zeit haben Politik und Gesellschaft erhebliche Anpassungsleistungen entwickelt und Lasten gemeinsam geschultert, um Masseninfektionen und damit unübersehbare gesundheitliche Folgen für einen Teil der Gesellschaft zu vermeiden. Die Erkenntnisse in dieser Krise sind zahlreich. Insbesondere zeigte sich, politische Steuerung ist wirksam, denn sie ist handlungs- und wandlungsfähig. Die Coronakrise ist global. Politische oder geografische Grenzen schützen nicht.

Die Klimakrise dagegen kommt nicht überraschend. “Die Grenzen des Wachstums” wurde vor fast 50 Jahren vorgelegt. Seitdem werden die Konsequenzen unseres wirtschaftlichen Handelns und der damit einhergehende Ressourcenverbrauch immer detaillierter beschrieben. Der Klimawandel und die damit verbundenen Lebensrisiken für Millionen von Menschen auf der Welt werden nur noch von sehr wenigen geleugnet. Auch wenn sich die Folgen der Klimakrise regional sehr unterschiedlich auswirken, so ist der Krisencharakter ebenfalls global, denn niemand kann sich durch politische oder geografische Grenzen entziehen. Eine frappierende Parallele zur Corona-Krise.

Gleichwohl zeigt sich die Politik in der Klimakrise deutlich zögerlich, sucht nach kostenminimalen Wegen und schiebt die Krise auf die lange Bank. Doch die Zeit läuft uns davon. Klimaschützende Handlungen sind dringend erforderlich. Wie können also konkrete Schritte zur Umsteuerung in unserem Wirtschaftssystem aussehen? Um diese Frage dreht sich das vertiefende Online-Gespräch am 03. Juli 2020, moderiert durch Felix Kostrzewa vom Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich, da das Teilnahmekontingent begrenzt ist. Der Zugangslink wird gemailt. Einlass ab 17:50 Uhr. Teilnehmende benötigen lediglich einen Computer/Smartphone mit Internetzugang. Mikro und Kamera sind nicht erforderlich. Diskussionsbeiträge und Fragen können über eine Chatfunktion schriftlich geäußert werden. Die Moderation wird diese ggf. direkt ins Livegespräch einbringen. Zum Facebook-Event.


Die Online-Veranstaltungsreihe erfolgt im Nachgang zur Online-Diskussion am 08. Mai 2020 “Plurale Ökonomik: Geld oder Leben – Wissenschaftliche Gedanken zur Corona-Krise” sowie in Hinführung auf unsere Präsenzveranstaltung am 20. November 2020 mit Workshops zu “Perspektiven einer pluralen Ökonomik” sowie der Abendveranstaltung “Imagination und Zukunftsgestaltung. Die Rolle der Ökonomie” in der Jugendkirche Hannover.

Weitere Termine der Online-Gesprächsreihe:

Geld oder Leben? Wissenschaftliche Gedanken zur Coronakrise

Am 08. Mai wollten wir in Hannover ursprünglich Inhalte aus unserem mehrjährigen Sammelband-Projekt präsentieren sowie mit Gästen über (neue) Wirtschaftsverständnisse und nötige Veränderungen in der Ökonomik diskutieren… Angesichts der Covid19-Pandemie haben wir dieses Vorhaben kurzerhand auf den 20. November 2020 verschoben* und stattdessen den Anlass genutzt, um mit unseren Gästen über die aktuelle Coronakrise zu sprechen. Auch technisch hat dies wunderbar geklappt. Wir möchten an dieser Stelle nicht nur unseren Gästen danken…

  • Prof. Dr. Silja Graupe, Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung
  • Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • Prof. Dr. Stephan Thomsen, Institut für Wirtschaftspolitik an der Leibniz Universität Hannover
  • Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum

… sondern auch dem großen Interesse und die spannenden Fragen aus dem Publikum. Zentrale Zitate der Online-Pandeldiskussion finden sich nun hier in diesem PDF-Dokument versammelt:

Die Aufzeichnung der Online-Paneldiskussion kann jetzt auf YouTube nachgeschaut werden:

Vor Beginn der Diskussion haben wir unter den Teilnehmenden zudem ein Stimmungsbild eingeholt – quasi als “warm-up”. Das Ergebnis findet sich hier:


* Hier finden Sie mehr Infos zu den Workshops “Perspektiven einer pluralen Ökonomik” sowie zur Abendveranstaltung “Imagination und Zukunftsgestaltung. Die Rolle der Ökonomie” am 20. November 2020 in der Jugendkirche Hannover.

Veranstaltet durch Plurale Ökonomik Hannover sowie in Kooperation mit Economists for Future, Wissenschaftsladen Hannover e.V., Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt / Ev. Landeskirche Hannover, Keynes Gesellschaft – Regionalgruppe Nord, Forum für Politik und Kultur, Jugendkirche Hannover und Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in der Region Hannover-Hildesheim.